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<title>Norbert Jokl</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Norbert Jokl</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Norbert Jokl</b> (* <a href="25._Februar" title="25. Februar">25. Februar</a> <a href="1877" title="1877">1877</a> in <a href="Bzenec" title="Bzenec">Bisenz</a>, <a href="%C3%96sterreich-Ungarn" title="Österreich-Ungarn">Österreich-Ungarn</a>; † nach <a href="6._Mai" title="6. Mai">6. Mai</a> <a href="1942" title="1942">1942</a> auf dem Weg nach oder in <a href="Vernichtungslager_Maly_Trostinez" title="Vernichtungslager Maly Trostinez">Maly Trostinec</a>) war Albanologe und <a href="Bibliothekar" title="Bibliothekar">Bibliothekar</a>. Er gilt als einer der Gründer der <a href="Albanologie" title="Albanologie">Albanologie</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Jokl entstammte einer <a href="Juden" title="Juden">jüdischen</a> Kaufmannsfamilie aus <a href="Jihomoravsk%C3%BD_kraj" title="Jihomoravský kraj">Südmähren</a>. Nach Abschluss des Gymnasiums studierte er in <a href="Wien" title="Wien">Wien</a> Rechtswissenschaften und wurde 1901 mit <a href="Dissertation#Bewertungsstufen_einer_Dissertation" title="Dissertation">summa cum laude</a> promoviert. 1903 trat er in die <a href="Universit%C3%A4tsbibliothek_der_Universit%C3%A4t_Wien" title="Universitätsbibliothek der Universität Wien">Universitätsbibliothek Wien</a> ein und begann ein Studium der Sprachwissenschaften (<a href="Indogermanistik" title="Indogermanistik">Indogermanistik</a>, <a href="Slawistik" title="Slawistik">Slawistik</a> und <a href="Romanistik" title="Romanistik">Romanistik</a>), welches er bei <a href="Paul_Kretschmer_(Linguist)" title="Paul Kretschmer (Linguist)">Paul Kretschmer</a>, <a href="Vatroslav_Jagi%C4%87" title="Vatroslav Jagić">Vatroslav Jagić</a> und <a href="Wilhelm_Meyer-L%C3%BCbke" title="Wilhelm Meyer-Lübke">Wilhelm Meyer-Lübke</a> betrieb und 1908 mit dem Doktorgrad abschloss. 1907 begann er, die damals kaum erforschte <a href="Albanische_Sprache" title="Albanische Sprache">albanische Sprache</a> autodidaktisch zu lernen. Er widmete ihr fortan sein Leben.
</p><p>1912 wurde Jokl zum Privatdozenten für die „Indogermanische Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung des Albanesischen, Baltischen und Slavischen“ ernannt. 1913 erhielt er die <a href="Lehrberechtigung" title="Lehrberechtigung">Venia legendi</a> in diesem Fach, 1923 folgte eine außerordentliche Universitätsprofessur. Er betreute das Referat für allgemeine, indogermanische und finnisch-ugrische Sprachwissenschaft an der Universitätsbibliothek Wien und war außerdem an der Bibliothek für die gesamte slawische, baltische und albanische Philologie zuständig. 1937 reiste er zum ersten Mal nach <a href="Albanien" title="Albanien">Albanien</a>, wo er um seine Verdienste für die albanische Sprache ausgezeichnet wurde. Jokl verfasste 67 wissenschaftliche Arbeiten und hielt 42 Vorlesungen. Bis 1939 betreute er unter anderem die albanologische Sektion des „Indogermanischen Jahrbuchs“ und verfasste auch fünf Beiträge für diese Zeitschrift.
</p><p>Nach Aussage <a href="Georg_Renatus_Solta" title="Georg Renatus Solta">Georg Soltas</a>, eines Schülers Jokls, lebte der Junggeselle Jokl allein, pflegte kaum gesellschaftliche Kontakte und widmete sich hauptsächlich seiner Arbeit und der Wissenschaft. In einem Lebenslauf, den Jokl anlässlich seines Ansuchens um die Privatdozentur verfasst hatte, schrieb er: „Ich bin jüdischen Glaubens. Meine Muttersprache und Nationalität ist die deutsche.“
</p><p>Vor dem Hintergrund der <a href="N%C3%BCrnberger_Gesetze" title="Nürnberger Gesetze">Nürnberger Rassengesetze</a> und des <a href="Anschluss_%C3%96sterreichs" title="Anschluss Österreichs">Anschlusses</a> wurde Jokl 1938 seines Dienstes enthoben und in den Ruhestand versetzt. Noch im Jahr davor war ihm für seine Verdienste als Bibliothekar der <a href="Hofrat" title="Hofrat">Hofratstitel</a> verliehen worden. In der folgenden Zeit erhielt er mit Ausnahme seines Schülers Solta von seinen Kollegen keine Unterstützung. Obwohl er als zurückgezogener Gelehrter galt und es vermieden hatte, sich politisch zu exponieren, wurde sein 1939 gestellter Antrag auf „gnadenweise Gleichstellung mit <a href="J%C3%BCdischer_Mischling" title="Jüdischer Mischling">Mischlingen ersten Grades</a>“ im Jahr 1940 abfällig beschieden. Jokls Versuche, im Ausland, vor allem in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a>, eine neue Existenzgrundlage zu finden, blieben erfolglos.
</p><p>Nach der <a href="Italienische_Besetzung_Albaniens" title="Italienische Besetzung Albaniens">Annexion Albaniens</a> durch <a href="Italien" title="Italien">Italien</a> im Jahr 1939 versuchte der italienische Albanologe <a href="Carlo_Tagliavini" title="Carlo Tagliavini">Carlo Tagliavini</a>, einen Umzug Jokls samt seiner wissenschaftlichen Bibliothek nach Albanien zu organisieren. Das italienische Unterrichtsministerium stellte Jokl eine mit 600 <a href="Goldfranken" title="Goldfranken">Goldfranken</a> pro Jahr dotierte Stelle als „Organisator der Bibliotheken Albaniens“ in Aussicht, doch der Plan scheiterte, weil Jokl keine Ausreisegenehmigung erhielt.
</p><p>Am 2. März 1942 wurde Jokl in seiner Wohnung in <a href="Neubau_(Wien)" title="Neubau (Wien)">Wien-Neubau</a>, <a href="Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Neubau#N" title="Liste der Straßennamen von Wien/Neubau">Neustiftgasse</a> 67–69,<sup id="cite_ref-ALO|ID=13744_p5_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-ALO|ID=13744_p5-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von der <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Gestapo</a> festgenommen und in das Sammellager <a href="Leopoldstadt" title="Leopoldstadt">Wien-Leopoldstadt</a>, <a href="Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Leopoldstadt#C" title="Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt">Castellezgasse</a> 35,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gebracht. Aus Deportationslisten des <a href="Dokumentationsarchiv_des_%C3%B6sterreichischen_Widerstandes" title="Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes">Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes</a> geht hervor, dass Jokl am 6. Mai 1942 in das <a href="Vernichtungslager_Maly_Trostinez" title="Vernichtungslager Maly Trostinez">Vernichtungslager Maly Trostinez</a> transportiert wurde und er entweder auf dem Weg dorthin oder erst im Lager ums Leben kam. Es existieren zu Jokls Tod jedoch mehrere Versionen: Selbstmord (im Sammellager), um der Verschickung nach Polen zu entgehen; Tod durch Misshandlung in der Wiener <a href="Rossauer_Kaserne" title="Rossauer Kaserne">Rossauer Kaserne</a>, wohin Jokl kurz vor dem Transport nach Polen überstellt worden war; (ohne Tatort:) Ermordung durch die <a href="Gestapo" class="mw-redirect" title="Gestapo">Gestapo</a> (der an Jokls Tod Schuldige soll vor dem 22. Jänner 1948 <i>erhängt</i> worden sein).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Jokl hatte seine albanologische Bibliothek und seinen Nachlass dem Staat Albanien vererbt. Dessen ungeachtet wetteiferten <a href="Viktor_Christian" title="Viktor Christian">Viktor Christian</a> (1885–1963), Dekan der philosophischen Fakultät der <a href="Universit%C3%A4t_Wien" title="Universität Wien">Universität Wien</a>, und <a href="Paul_Heigl" title="Paul Heigl">Paul Heigl</a>, Direktor der Nationalbibliothek, bei den Behörden um die Sicherstellung dieser für die „reichsdeutsche Forschung“ äußerst wertvollen Bestände. Heigl hatte dabei mehr Erfolg, die Bibliothek und der Nachlass wurden der Nationalbibliothek 1942 „leihweise überlassen“. 1946 behielt die <a href="%C3%96sterreichische_Nationalbibliothek" title="Österreichische Nationalbibliothek">Österreichische Nationalbibliothek</a> die Bestände mit der Begründung, dass Jokl keine anspruchsberechtigten Verwandten hinterlassen hatte. Von den ursprünglich mehr als 3.000 Büchern sind heute nur mehr rund 200 identifizierbar. Jokls Lebenswerk, eine mit handschriftlichen Nachträgen versehene Ausgabe des <i>Etymologischen Wörterbuchs des Albanischen</i> von <a href="Gustav_Meyer_(Sprachwissenschaftler)" title="Gustav Meyer (Sprachwissenschaftler)">Gustav Meyer</a>, ist unauffindbar.
</p><p>Am 29. April 1982 beschloss der Senat der Universität Wien, Jokl (als einzigen Bibliothekar)<sup id="cite_ref-ALO|ID=13744_p5_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-ALO|ID=13744_p5-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auf der Ehrentafel in der Aula der Universität Wien namentlich einzutragen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auswahl_von_Werken">Auswahl von Werken</h2></div>
<ul><li><i>Studien zur albanischen Etymologie und Wortbildung.</i> Hölder, Wien 1911.</li>
<li><i>A(lessander) Brückner: Slavisch-Litauisch. ---: Albanisch.</i> Strassburg 1917.</li>
<li><i>Das Finnisch-Ugrische als Erkenntnisquelle für die ältere indisch-germanische Sprachgeschichte</i> (Festschrift für Baudouin de Courtenay, 1921).</li>
<li><i>Voks albanesische Liedersammlung mit sprachwissenschaftlich-sachlichen Erläuterungen versehen</i>, 1921.</li>
<li><i>Linguistisch-kulturhistorische Untersuchungen aus dem Bereiche des Albanesischen.</i> De Gruyter, Berlin (u. a.) 1923.</li>
<li><i>Albaner, Sprache</i> (Reallexikon der Vorgeschichte, hrsg. von M. Ebert, 1924).</li>
<li><i>Südslavische Wortstratographie und albanische Lehnwortkunde.</i> Makedonskija Naučen Inst., Sofija 1933. S. 119–146.</li>
<li><i>Zur Ortsnamenkunde Albaniens.</i> In: Zeitschrift für Ortsnamenforschung, 10, 2. Oldenbourg, München (u. a.) 1934. S. 181–206.</li>
<li><i>Zur Lehre von den alb.-griech. Teilgleichungen.</i> In: Revue internationale des études balkaniques, 1. Inst. balkanique, Beograd 1934, S. 46–64.</li>
<li><i>Zu den lateinischen Elementen des albanischen Wortschatzes.</i> In: Glotta, Bd. 25, 1/2. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1936. S. 121–134.</li>
<li><i>Balkanlateinische Untersuchungen.</i> In: Revue internationale des études balkaniques, 3. Inst. balkanique, Beograd 1936, S. 44–82.</li>
<li><i>Sprachliche Beiträge zur Paläo-Ethnologie der Balkanhalbinsel.</i> (Zur Frage der ältesten griechisch-albanischen Beziehungen.) Aus dem Nachlaß hrsg. v. Oskar E. Pfeiffer. Mit einem Vorw. v. Georg R. Solta. Österr. Akad. d. Wiss. Phil. -hist. Kl. Schriften d. Balkankommission. Linguistische Abt., 29. Wien 1984.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.biographien.ac.at/oebl_3/128.pdf">Jokl Norbert.</a></span></i> In: <i><a href="%C3%96sterreichisches_Biographisches_Lexikon_1815%E2%80%931950" title="Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950">Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950</a></i> (ÖBL). Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1965, S. 128.</li>
<li><a href="Gerd_Simon" title="Gerd Simon">Gerd Simon</a>: <i>Tödlicher Bücherwahn. Der letzte Wiener Universitätsrektor im 3. Reich und der Tod seines Kollegen Norbert Jokl</i>. Universität Tübingen, (Tübingen 1994). – <a rel="nofollow" class="external text" href="http://homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/buecherwahn.pdf">Volltext online (PDF; 0,3 MB)</a>.</li>
<li>Kurt Gostentschnigg: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080916195821/http://www.univie.ac.at/klassphil/ub-geschichte/Jokl-Biographie.htm"><i>Die Verflechtung von Wissenschaft und Politik am Beispiel der österreichisch-ungarischen Albanologie</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. September 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 0,4 MB). In: Südost-Forschungen, 58. Oldenbourg, München(u. a.) 1999. S. 221–245.</li>
<li>Monika Kaczek: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.david.juden.at/kulturzeitschrift/55-56/Main%20frame_Artikel56_KACZEK_1.htm">Norbert Jokl - Ein Lebensweg</a></i>. In: <i>David – Jüdische Kulturzeitschrift</i>, 56, Wien 2003.</li>
<li>Katharina Kniefacz: <i>Norbert Jokl</i>. In: Universität Wien (Hrsg.): <i>Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938</i>. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://gedenkbuch.univie.ac.at/index.php?person_single_id=33239">online</a>, abgerufen am 3. August 2015).</li>
<li><a href="Albert_Ramaj" title="Albert Ramaj">Albert Ramaj</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://albanisches-institut.ch/?p=874"><i>Jüdischer Albanologe: Norbert Jokl</i></a>. Aus: <i>David – Jüdische Kulturzeitschrift</i>, 73, Wien 2007. – <a rel="nofollow" class="external text" href="https://albanisches-institut.ch/wp-content/uploads/2012/01/Jokle-und-die-nazis.pdf">PDF (36 kB) online</a>.</li>
<li>Georg Renatus Solta: <cite style="font-style:italic">Jokl, Norbert</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>10</span>. Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>585</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd128774177.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Norbert+Jokl&rft.atitle=Jokl%2C+Norbert&rft.au=Georg+Renatus+Solta&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=1974&rft.genre=book&rft.isbn=3428001915&rft.pages=585&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=10" style="display:none"> </span></li>
<li><i>Bücher aus jüdischem Besitz während der NS-Zeit in Wien. (…) Norbert Jokl</i>. In: <a href="Evelyn_Adunka" title="Evelyn Adunka">Evelyn Adunka</a>: <i>Der Raub der Bücher. Plünderung in der NS-Zeit und Restitution nach 1945. Über Verschwinden und Vernichten von Bibliotheken in der NS-Zeit und ihre Restitution nach 1945</i>. Die Bibliothek des Raubes, Band 9, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=2230366-2&key=zdb">2230366-2</a></span>. Czernin, Wien 2002, ISBN 3-7076-0138-2, S. 102–104.</li>
<li>Mechthild Yvon: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070221211230/http://www.stadtbibliothek.wien.at/sammlungen/digital/yvon-mechthild-schicksal.pdf"><i>Das Schicksal des Albanologen Norbert Jokl und seiner Bibliothek</i> (PDF; 79 kB)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Februar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). (Vortrag zur Tagung <i>Raub und Restitution in Bibliotheken</i> der <a href="Wiener_Stadt-_und_Landesbibliothek" class="mw-redirect" title="Wiener Stadt- und Landesbibliothek">Wiener Stadt- und Landesbibliothek</a>, 23.–24. April 2003).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Norbert_Jokl?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Norbert Jokl</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Norbert_Jokl" class="extiw external" title="s:Norbert Jokl">Wikisource: Norbert Jokl</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=128774177">Literatur von und über Norbert Jokl</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Utz Maas: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.esf.uni-osnabrueck.de/biographien-sicherung/j/157-jokl-norbert">Jokl, Norbert</a> auf der Website <i>Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933-1945</i></li>
<li>Universität Wien: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070928165550/http://www.albanisches-institut.ch/pdf/text24.pdf"><i>Hofrat Prof. Dr. Norbert Jokl</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). (Biografie Jokls).</li>
<li><a href="Yad_Vashem" title="Yad Vashem">Yad Vashem</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://db.yadvashem.org/names/nameDetails.html?itemId=7702681&language=de">Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-ALO|ID=13744_p5-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-ALO|ID=13744_p5_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ALO|ID=13744_p5_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Norbert Jokl, R(oland) Z(wanziger): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=13744&page=5&zoom=3&viewmode=fullscreen"><i>Der Anschluss 1938 – ein Bibliothekarsschicksal</i></a>. In: <i>Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekare</i>. Nr. 1/1988 (XLI. Jahrgang), <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=2018209-0&key=zdb">2018209-0</a></span>, S. 5 f. (Online bei <a href="Austrian_Literature_Online" title="Austrian Literature Online">ALO</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Gabriele Anderl: <i>Emigration und Vertreibung</i>. In: <a href="Erika_Weinzierl" title="Erika Weinzierl">Erika Weinzierl</a> (Hrsg.), Otto D. Kulka (Hrsg.), Gabriele Anderl (Mitarbeit): <i>Vertreibung und Neubeginn. Israelische Bürger österreichischer Herkunft</i>. Böhlau, Wien (u. a.) 1992, ISBN 3-205-05561-6, S. 241. – <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.at/books?id=fPBav3dZm_4C&pg=PA241">Online</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Jokls Tod</i>. In: Simon: <i>Tödlicher Bücherwahn</i>, S. 32 ff.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/128774177">128774177</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n85381755">n85381755</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/5056292/">5056292</a></span> | </div>
</div></div>
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